Ich habe mein MacBook Air jetzt eine Weile und die beste Neuerung bei weitem ist der Akku. Wobei sich an der Front gar nicht so viel getan hat. Um genau zu sein ist es auch die Akkulaufzeit, die den großen Unterschied ausmacht. Denn was sich tatsächlich Ändert ist, dass ein Gedanke aus meinem Leben verschwunden ist: wo ist die nächste Steckdose.

Gestern Abend war wieder Webmontag und ich hatte meinen Laptop am Beamer bis es los ging. Vorher ein paar Dinge vorbereitet und dann hat einer der Vortragenden von meinem Laptop präsentiert. Nichts, was nicht auch mein altes MacBook Pro gestemmt hätte. Aber zu keinem Zeitpunkt habe ich auch nur geguckt, wie voll die Batterie noch ist.

Als wir vorletzte Woche nach Amsterdam fuhren, wurde Nils irgendwann unruhig, weil sein Akku nicht mehr bis zum Ende der Fahrt reichen würde. Mit einigen Lichteren Arbeiten und kurzen Pausen zwischendurch zeigte mir mein Rechner nach zweieinhalb Stunden Nutzung noch über 16 verbleibende Stunden im Akku an. Bei Vollast sicher unrealistisch, aber im Vergleich eine völlig andere Welt.

Ich gehe jetzt wieder mit dem Laptop aus dem Haus ohne das Netzteil mitzuschleppen, was das Mobilitätsversprechen des Airs noch größer macht. Ich bin gespannt, ob heute endlich das neue MacBook Pro, auf das ich eigentlich warten wollte, kommt und ob sich die Laufzeit ohne Stromquelle in der Nähe ebenfalls so stark erhöht hat. Nach diesen Erfahrungen mit dem Air käme es ansonsten nicht einmal mehr in Betracht, denn die neue Möglichkeit des sorgenfreien Arbeitens überall hat für mich verändert, wie ich meinen Laptop nutzen kann.