Ich habe ja Anfang des Jahres zur Attacke geblasen und angekündigt, dass ich Gas geben will und mehr Zügel selbst in die Hand nehmen möchte. Ich habe auf halber Strecke des Januars entschieden, dass ich monatlich eine Abrechnung verfassen möchte, um mich mindestens vor mir selbst zu verantworten.

Attacke im Januar

  • Ich hatte ja schon angedroht, dass es auch viel um das eigene Business geht. Ich habe einen neuen Entwurf für die Brave & Hungry Website gemacht, den wir gerade umsetzen und befüllen. Es wird mehrere Ausbaustufen geben und wir fangen erstmal mit der ersten an (logisch!). Die sollte in den nächsten Tagen das Licht des Internets erblicken.
  • Außerdem wollen wir auf unseren Social Media-Profilen aktiver sein. Die Umsetzung dessen wird aber wohl auch dem Februar vorbehalten bleiben. Ein paar Tweets und Instagram-Bilder gab es aber schon mal wieder.
  • Außerdem haben wir eine unserer Dienstleistungen erstmals als Produkt verpackt und angefangen das Ganze als ersten Testballon auf einer eigenen Seite anzubieten. Auf usabilityreview.de verkaufen wir das, was die Domain verspricht. Das ganze wurde etwas mit der heißen Nadel gestrickt und wird sicher viele Revisionen in naher Zukunft erfahren. Damit wir damit schnell testen können, haben wir das Ganze mit Squarespace umgesetzt. Nach den unendlichen Lobhudeleien in allen Podcasts bin ich doch schwer enttäuscht. Die Bedienung ist nicht wirklich einfach, die Möglichkeiten sind doch etwas begrenzt und das Ergebnis ist nicht sonderlich performant. Am Ende des Tages ist es eben ein Websitebaukasten.
  • Wir haben außerdem Werbekampagnen für usabilityreview.de gestartet. Einmal schalten wir Google-Anzeigen und haben uns als Bronze-Sponsor bei der großartigen beyond tellerrand-Konferenz platziert. Für die ihr euch anmelden solltet, solange es noch Karten gibt. Dann sehen wir uns nämlich dort!
  • Um etwas mehr für meine aktuelle Arbeit wahrgenommen zu werden, als für die Dinge, die ich früher veröffentlichte, habe ich begonnen einen neuen Vortrag vorzubereiten. Der wird vermutlich auf dem zweiten Webmontag diesen Jahres im Mai Premiere feiern, wenn ich nicht vorher schon irgendwo eine Vortragsgelegenheit finde.
  • Mein YouTube-Kanal ist im Januar von 1445 auf 1830 Abonnenten gewachsen. Ich bin mir nicht ganz sicher, warum das ganze auf Einmal beginnt so sehr Fahrt aufzunehmen, aber ich freue mich über jeden Einzelnen. Am Ende ist das ganze schließlich eher ein Hobby und trotzdem werden in Kürze 2000 dieses Hobby abonniert haben. Mal sehen, wie weit ich das in diesem Jahr treiben kann, wenn ich weiter regelmäßig Videos veröffentliche. Allerdings hatte ich im Januar einige male Probleme, die Veröffentlichung am Donnerstag zu halten. Vielleicht muss ich einen anderen Wochentag auswählen. Aber erstmal sehen, was der Februar bringt.
  • Apropos YouTube: Wir haben für unseren Podcast eine Neujahrsfolge aufgenommen und erstmals zusammen mit einem Video auf Youtube gestellt. Das hat zumindest unserem kümmerlichen Youtube-Kanal die Anzahl der Views verdoppelt. Da der Podcast zuletzt etwas stagnierte, werden wir das vermutlich als Experiment im Februar beibehalten, wenn wir wieder regelmäßig Podcasts veröffentlichen.
  • Außerdem habe ich mich mal wieder bei Goodreads eingeloggt und aus versehen eine Challenge gestartet in diesem Jahr 12 Bücher zu lesen. Ich liege da gut im Rennen, habe ich doch schon A Life in Parts und Armada durch. Ich habe für mich entschieden, dass Fachbücher zählen, sofern ich sie zum ersten Mal lese. Daher steht der Zähler noch nicht bei 3.

Todos für den Februar

  • Brave & Hungry-Website launchen
  • Den Sport-/Gesundheits-/Diät-Teil etwas stärker verfolgen. Gerade mal 1kg habe ich verloren und von wirklichem Bewegungsanstieg kann ich auch nicht guten Gewissens sprechen.
  • Abschluss der Gewerbeabmeldung für meine eigene Selbständigkeit. Das meiste ist erledigt. Noch ein paar Kleinigkeiten wie Kontoschließung liegen vor mir und eine Bestätigung der Abmeldung fehlt auch. Behörden und Banken hinterher zu laufen ist nicht unbedingt, was ich mir unter Spaß vorstelle.

Dinge, die ich machen wollte, aber nicht ins Jahresmotto passen

  • Mir geistern schon seit längerem Ideen für neue Podcastformate im Kopf herum. Aber da die nicht das Große und Ganze betreffen, müssen die erstmal warten/reifen/nicht existieren.
  • Um mich herum haben irgendwie alle damit angefangen Wochenrückblicke in Stichpunkten auf Ihrem Blog zu beginnen. Ich wollte auch gerne, habe mich aber davon abgehalten, weil es nicht ins Konzept passt. Der Leser dieses Beitrags wird mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis nehmen, dass ich das ja hier doch irgendwie mache und meine Ablehnung kompensiere. Tja, durchschaut.
  • Ich hätte auch gern ein Fotoprojekt gestartet, musste mich aber auch da zügeln.

Auf einen guten Februar.